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Der PageRank-Algorithmus ist ein Verfahren, eine Menge verlinkter Dokumente, wie beispielsweise das World Wide Web, anhand ihrer Struktur zu bewerten bzw. zu gewichten. Dabei wird jedem Element ein Gewicht, der PageRank, aufgrund seiner Verlinkungsstruktur zugeordnet. Der Algorithmus wurde von Larry Page (daher der Name PageRank) und Sergei Brin an der Stanford University entwickelt und von dieser zum Patent angemeldet.[1] Er diente der Suchmaschine Google des von Brin und Page gegründeten Unternehmens Google Inc. als Grundlage für die Bewertung von Seiten.
Der PageRank-Algorithmus ist eine spezielle Methode, die Linkpopularität einer Seite bzw. eines Dokumentes festzulegen. Das Grundprinzip lautet: Je mehr Links auf eine Seite verweisen, umso höher ist das Gewicht dieser Seite. Je höher das Gewicht der verweisenden Seiten ist, desto größer ist der Effekt. Das Ziel des Verfahrens ist es, die Links dem Gewicht entsprechend zu sortieren, um so eine Ergebnisreihenfolge bei einer Suchabfrage herzustellen, d.h. Links zu wichtigeren Seiten weiter vorne in der Ergebnisliste anzuzeigen.
Der PageRank-Algorithmus bildet einen zufällig durch das Netz surfenden Benutzer nach. Die Wahrscheinlichkeit, mit der dieser auf eine Webseite stößt, korreliert mit dem PageRank.
Das Prinzip des PageRank-Algorithmus ist, dass jede Seite ein Gewicht (PageRank) besitzt, das umso größer ist, je mehr Seiten (mit möglichst hohem eigenem Gewicht) auf diese Seite verweisen. Das Gewicht PRi einer Seite i berechnet sich also aus den Gewichten PRj der auf i verlinkenden Seiten j. Verlinkt j auf insgesamt Cj verschiedene Seiten, so wird das Gewicht von PRj anteilig auf diese Seiten aufgeteilt. Folgende rekursive Formel kann als Definition des PageRank-Algorithmus angesehen werden:

Dabei ist N die Gesamtanzahl der Seiten und d ein Dämpfungsfaktor zwischen 0 und 1, mit dem ein kleiner Anteil des Gewichts (1 - d) einer jeden Seite abgezogen und gleichmäßig auf alle vom Algorithmus erfassten Seiten verteilt wird. Dies ist notwendig, damit das Gewicht nicht zu Seiten „abfließt“, die auf keine andere Seite verweisen. Oft wird die obige Formel auch ohne den Normierungsfaktor 1 / N angegeben.
Der heute von Google verwendete Algorithmus hat vermutlich nicht mehr exakt
diese Form, geht aber auf diese Formel zurück. Alternative Algorithmen
sind das Verfahren der Hubs und Authorities von Jon Kleinberg, der Hilltop-
und der TrustRank-Algorithmus.
Zufallssurfer-Modell
In der Praxis der Keyword und insbesondere der Konkurrenzanalyse interessiert vor allem, wie viele Links man benötigt, um einen gewissen PageRank zu erreichen. Denn: die Platzierung auf der ersten Seite der Suchergebnisse hängt nenben dem Grad der Optimiertheit der eigenen Seite im Verhältnis zu den dort vorhandenen Mitbewerbern nur noch vom PageRank ab. So lässt sich annehmen, dass beim Erreichen eines gewissen PageRanks auch die Platzierung auf der ersten Seite einstellt.
Folgende Formeln kann man für das Erreichen eines PageRanks annehmen:
* Formel1: 18PRx Links für PRx (18 PR5 Links, um PR5 zu erhalten).
* Formel2: 3,339 PRx Links für Pr(x-1) (3,339 PR6 Links, um PR5 zu
erhalten)
* Formel3: 101 PRx Links für PR(x+1) (101 Pr5 Links, um PR6 zu erhalten)
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Daniel Würstl
Dipl. Betriebswirt (FH)
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